Zum Inhalt

Zur Navigation

Firmenchronik

Bestattung Fuchs seit 1890

Das Unternehmen wurde 1890 von Josef Fuchs (geb. 1847) gegründet. Die Bestattung Josef & Wilhelm Fuchs Ges.m.b.H. besteht heute in fünfter Generation.

Um eine im öffentlichen, aber auch im Interesse der Hinterbliebenen unverzügliche Abholung von Verstorbenen zu garantieren, existiert seit Gründung des Unternehmens eine 24-Stunden-Bereitschaft auch an Sonn- und Feiertagen. Nach dem Tode des Gründers im Jahre 1924 übernahm dessen Sohn Wilhelm Fuchs (geb. 1890) die Führung des Unternehmens. Er verstarb 1954, und seine beiden Söhne Josef und Wilhelm übernahmen die finanziell nicht gerade in Blüte stehende Firma und gaben ihr Bestes. Zu dieser Zeit hatte der Betrieb als zweites Standbein ein Transportgewerbe angemeldet. Mit Pferdefuhrwerken wurden Sand- und Schottertransporte von der Au zum Endverbraucher durchgeführt, wobei das Be- und Entladen händisch erfolgte. 1956 musste der letzte der 6 Rappen eingeschläfert werden. Der Konduktwagen zur Pferdeanspannung war bis 1965 noch garagiert, musste dann schweren Herzens komplett zerlegt werden, weil der Garagenplatz für ein Leichenauto gebraucht wurde.

Mit nur einem fixen Arbeitnehmer, der auch schon in den Diensten des Vaters stand, bauten sie das Unternehmen Jahr für Jahr mit viel Einsatz und persönlicher Arbeitskraft weiter auf. Keine Freizeit, keine Urlaube, dafür aber gute Dienstleistung, Menschlichkeit und Erfahrung, soziales Verständnis, Pietät in allen Bereichen sowie die bestmögliche Erfüllung der Ansprüche der Hinterbliebenen, machte das Arbeits- und Berufsleben der Gebrüder Fuchs aus. Mit dieser Einstellung konnten sie zwar keine Reichtümer schaffen, aber den Ruf und die Firma selbst wieder auf eine gute wirtschaftliche Basis stellen. Die Ehefrau von Wilhelm Fuchs, Anna Dorothea Fuchs (geb. Wimmer), und die Gattin von Josef Fuchs, Rosa Fuchs (geb. Haschberger), halfen im Unternehmen mit und wurden auch von den Hinterbliebenen für ihren Einsatz im Betrieb sehr geschätzt. Auch der Schwiegervater, Johann Wimmer, wirkte jahrelang als Buchhalter und Arrangeur mit. Wilhelm und Josef Fuchs waren nicht nur Betriebsinhaber und die eigentlichen Stützpfeiler des Unternehmens, sondern sie waren Bestatter aus Berufung. Es gab wohl nichts, was sie in ihrem Berufsleben nicht erlebt hätten. Begräbnisse in bitterer Armut im Krieg und in den Nachkriegsjahren, Beerdigungen im engsten Familienkreis, Trauerfeiern für prominente Menschen sowie Beisetzungen von Augustiner Chorherren gehörten zu ihrem Alltag. Immer waren sie bemüht, die jeweilige Trauerfeier nach den ganz persönlichen Vorstellungen der Angehörigen zu gestalten. Individualität und Menschlichkeit waren und sind bis heute das Markenzeichen der Firma Fuchs. 1951 wurde in vierter Generation Wilhelm Hans Fuchs geboren. Schon während der Schulzeit wurde er - wie seine Vorgänger - in Trauerfeiern einbezogen, zuerst als Kreuzträger, dann als Sargträger. Auch Bereitschaftsdienste an Wochenenden sowie Abholungen waren für ihn bald eine Selbstverständlichkeit. Nach Absolvierung der Handelsschule und Ableistung des Wehrdienstes trat er 1970 hauptberuflich in das Unternehmen ein. Alle Stufen und Tätigkeitsbereiche eines Bestattungsunternehmers galt es zu durchlaufen, bis er schließlich nach bestandener Konzessionsprüfung 1981 zum Geschäftsführer bestellt wurde. 1974 trat auch der zweite Sohn von Wilhelm Fuchs sen., Josef Fuchs, in die Firma ein. Er bewältigte gemeinsam mit den Angestellten des Betriebsdienstes den Außendienst des Unternehmens zur Zufriedenheit der Auftraggeber bis er 2003 aus der Firma ausschied. Seine Gattin, Eveline Fuchs, die im Aufnahmebüro tätig war, verließ 2002 den Betrieb. 1990 trat die älteste Tochter von Wilhelm H. Fuchs, Daniela, in die Firma ein und legte 1996 die Konzessionsprüfung für das Bestattergewerbe ab. Seit 2004 ist sie 2. Geschäftsführerin von J. & W. Fuchs GesmbH. Ging der jüngere der Brüder, Josef Fuchs, im Jahr 1981 in Pension, verblieb Wilhelm Fuchs bis ins Alter, in dem andere schon längst die Vorzüge der Pension genießen, dem Unternehmen erhalten. Viele Jahre lang “verschenkte” er seine Pension und war nach wie vor gewissenhaft bei den Trauerfeiern auf den Friedhöfen tätig. Der Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn war schließlich die Aufbahrung und Trauerfeier Ihrer Majestät Kaiserin Zita im Stift Klosterneuburg im Jahr 1989. Während des Verabschiedungszeitraumes von drei Tagen verließ er nur stundenweise die Aufbahrung. Er war sich der Verantwortung dieser außergewöhnlichen Dienstleistung bewusst und wollte den Wünschen der Familie Habsburg auch gerecht werden. Die jüngste Tochter von Wilhelm H. Fuchs, Stefanie, stieg 2003 in den Betrieb ein und Angelika 2004. Eine Auszeichnung für den Betrieb war die Bestellung von Wilhelm Hans Fuchs zum Landesinnungsmeister der Bestatter Niederösterreichs von 1995 bis ins Jahr 2005. Gleichzeitig war er auch Bundesinnungsmeister-Stellvertreter. 2005 zog er sich aus diesen Ämtern zurück, um sich vermehrt dem Familienbetrieb widmen zu können. Für seine Tätigkeit als Beisitzer beim Landesgericht Korneuburg wurde Wilhelm Hans Fuchs vom Justizminister der Titel “Kommerzialrat” verliehen. Eine Ehre für unsere Familie war es auch, als wir im Jänner 2007 die Trauerfeierlichkeiten für die verstorbene Innenministerin Liese Prokop im Landhaus St. Pölten ausrichten und sie anschließend an das Requiem im St. Pöltner Dom nach Annaberg überführen durften. Im November 2008 begleitete unser 4er Gespann Altbürgermeister Helmut Zilk zu seiner letzten Ruhestätte und im Oktober 2010 stellten wir wieder die Aufbahrung im NÖ Landhaus für Altlandeshauptmann Andreas Maurer. KR Wilhelm Hans Fuchs ging mit Jänner 2016 in Pension. Seine 3 Töchter, sein Schwiegersohn und alle anderen Mitarbeiter sind stets um beste Ausführung der ihnen anvertrauten Aufgaben bemüht. Das Personal einer Bestattung ist erfahrungsgemäß entweder sehr kurz beschäftigt (Grund ist das “Nicht-aushalten-können” des Kummers und Leides, dem ein Bestatter täglich ausgesetzt ist, oder das “Nicht-zurechtkommen” mit dem Tod an sich), oder es bleibt bis zur Pensionierung im Unternehmen. In unserem Betrieb gibt es − das kann man mit Stolz sagen − fast keine Krankenstände, motivierte Mitarbeiter und trotz des vielen Kummers, mit dem wir tagtäglich konfrontiert sind, ein menschliches und angenehmes Betriebsklima. Jeder einzelne Mitarbeiter ist sich dessen bewusst, dass das Ansehen der Firma von jeder Kleinigkeit abhängt. Ein menschliches und korrektes Auftreten ist ebenso Visitenkarte des Betriebes wie ein sauberer Fuhrpark, eine tadellose Aufbahrung, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit. Auch ein geordnetes Miteinander von allen, die in die Begräbnisabwicklung eingebunden sind, wie Friedhofsverwaltungen, kirchliche Stellen, insbesondere das Stift Klosterneuburg, Gemeindeämter, Krankenanstalten, Pensionisten- und Altenheime, Notariatskanzleien, Polizei, Rettung, Stadtgemeinde, Standesämter, Magistrate und Bestatterkollegen, ist Voraussetzung für eine bestmögliche Dienstleistung.

Stolz auf Tradition

Auch im Jahr 2016 können wir, wie schon bei der Gründung des Unternehmens vor 126 Jahren, Begräbnisse mit Pferdegespannen anbieten. Historische Pferdewagen für Begräbnisse aus dem Privatbesitz sind im Kierlinger Heimatmuseum untergebracht. Sie kommen auch heute noch bei Begräbnissen mit Pferden − 2- oder 4 spännig −, die ebenfalls im Familienbesitz sind, zum Einsatz. Eine Vereinbarung zwischen der Bestattung Wien und der J. & W. Fuchs Ges. m. b. H ermöglicht auch in der Bundeshauptstadt Trauerkondukte mit Pferdegespann auf dem Wiener Zentralfriedhof sowie auf allen Vorortefriedhöfen mit breiten Wegen. Das Pferdegespann der Familie Fuchs wird auch von Bestatterkollegen aus Niederösterreich bei Begräbnissen in Anspruch genommen. So wie die Söhne der dritten Generation Wilhelm und Josef Fuchs nicht davor zurückscheuten, sowohl finanzielle Mittel des Unternehmens als auch persönliche Arbeitskraft in den Aus- und Umbau von Friedhofshallen zu stecken, ist es auch den nachfolgenden Generationen der Firma Fuchs ein Anliegen, diese Tradition fortzusetzen. Sie vergrößerten in Zusammenarbeit mit den Pfarren und Gemeindeämtern unter Baumeister Altenburger die Friedhofshalle in Kritzendorf und renovierten die Kapelle in Kierling. Später wurde auf dem Oberen Stadtfriedhof (Meynertgasse) ein Zubau mit Kühlanlage errichtet und auf dem Martinsfriedhof ebenfalls eine Kühlanlage gebaut. Gemeinsam mit dem damaligen Pfarrer von Weidling, Dechant Gödel, wurde vor etwa 25 Jahren die Weidlinger Friedhofshalle renoviert, welche im Jahr 2005 im Innenraum komplett neu gestaltet wurde. Die Kapelle in Höflein wurde ebenfalls zur Gänze renoviert und trocken gelegt. Bereits geplant sind die Dach- und Fassadenrenovierung der Kapelle auf dem Kierlinger Friedhof. 2011 wurde die Aufbahrungshalle am Unteren Stadtfriedhof (St. Martin) komplett renoviert und modernisiert. Auch unterstützt wurden die Renovierungsarbeiten auf dem Oberen Stadtfriedhof. Traditionell ist auch die soziale Einstellung der Familie Fuchs. So wurde etwa in den Kriegs- und Nachkriegsjahren eigenhändig Holz geschlägert und zu einfachsten Särgen verarbeitet, um jeden Verstorbenen würdig beerdigen zu können. Heute unterhält der Betrieb ein Katastrophenlager, ohne dazu durch gewerbliche Auflagen gezwungen zu sein. Wenn man als Generationsunternehmen, das 1890 gegründet wurde, die richtige Einstellung zum Beruf hat, jeden Bestattungsfall so zu behandeln als wäre er der einzige, und versucht, optimale menschliche Qualität in jeden Trauerfall einzubringen, dann ist der Auftrag unserer Vorfahren an die derzeit wirkenden Menschen in unserem Betrieb erfüllt:

Trauerfeiern würdevoll und individuell zu gestalten
und den Angehörigen ein bestmöglicher Ratgeber und Helfer im Trauerfall zu sein.

Schicken Sie uns Ihre Anfrage!

Bestattung Fuchs

Stadtplatz 5
3400 Klosterneuburg

Telefon +43 2243 32132-0
Fax +43 2243 32132-7

%6F%66%66%69%63%65%40%62%65%73%74%61%74%74%75%6E%67%2D%66%75%63%68%73%2E%61%74

Öffnungszeiten

24 Stunden Bereitschaftsdienst unter +43 664 3 42 98 42

Mo: 8:00-16:00
Di: 8:00-16:00
Mi: 8:00-16:00
Do: 8:00-16:00
Fr: 8:00-16:00

map